Stille über den Gräbern


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Ein Spaziergang über den Eichstätter Friedhof


... vielleicht können die Fotos Anlass für eine Gesprächsrunde sein.

 

 

Alles still! es tanzt den Reigen

     Mondenstrahl in Wald und Flur,

Und darüber thront das Schweigen

     Und der Winterhimmel nur.

 

Alles still! vergeblich lauschet

     Man der Krähe heisrem Schrei.

Keiner Fichte Wipfel rauschet,

     Und kein Bächlein summt vorbei.

 

Alles still! die Dorfes-Hütten

     Sind wie Gräber anzusehn,

Die, von Schnee bedeckt, inmitten

     Eines weiten Friedhofs stehn.

 

Alles still! nichts hör’ ich klopfen

     Als mein Herze durch die Nacht; –

Heiße Thränen niedertropfen

     Auf die kalte Winterpracht.

 

Theodor Fontane

 

Zwei besondere Gräber, die vom Leben und Beruf der Verstorbenen erzählen.

Ein so gestaltetes individuelles Grab. Könnten wir uns das vorstellen`Wie musste es aussehen?